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	<title>Clements Verkehrsnachrichten</title>
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	<description>Ein weiterer toller Carl-Auer Blogs Blog</description>
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		<title>Vokabular IV: Blow Job</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 14:58:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Clement</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[„Blow Job“ ist ein besonders interessanter Begriff, weil er gleich auf zweifach rätselhafte Beschreibungen setzt – und trotzdem jede/r weiß, was gemeint ist. Erstens wird bei einem Blow Job üblicherweise nicht geblasen. Es geht schon, aber man wird dann das Gefühl nicht los, dass es eine ziemlich alberne Handlung ist.Diesen unpraktischen Irrtum bemerkt man schnell. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Blow Job“ ist ein besonders interessanter Begriff, weil er gleich auf zweifach rätselhafte Beschreibungen setzt – und trotzdem jede/r weiß, was gemeint ist.</p>
<p>Erstens wird bei einem Blow Job üblicherweise nicht geblasen. Es geht schon, aber man wird dann das Gefühl nicht los, dass es eine ziemlich alberne Handlung ist.Diesen unpraktischen Irrtum bemerkt man schnell. Aber, zweitens, warum soll das ein Job sein? Jobs sind Arbeit. Und das legt nahe, daß es mit einer kurzen Begegnung nicht getan sein kann. Nach Ansicht einiger Experten ist sogar eine Fortbildung erforderlich, um die 15 Dinge zu kennen, die man für einen Blow Job wissen sollte:</p>
<p><a href="http://www.jolie.de/bildergalerien/15-dinge-die-sie-ueber-den-blowjob-wissen-sollten-157124.html">http://www.jolie.de/bildergalerien/15-dinge-die-sie-ueber-den-blowjob-wissen-sollten-157124.html</a></p>
<p>Der berühmtesten Blow Job der Geschichte wurde auch in einem Arbeitsraum höchster Verantwortung vollzogen. Der US-Präsident, der seiner Praktikantin dort einen Blow Job ermöglichte, kommentierte danach, das sei nicht Sex gewesen. Er fand dafür wissenschaftliche Unterstützung durch eine Untersuchung des Kinsey-Instituts, in dem Studenten gefragt wurden, welche Verhaltensweisen sie der Kategorie „Sex haben“ zuordnen. Weniger als die Hälfte bejahte das für „oral contacts with other genitals“ (kein Geschlechtsunterschied). Was sie aber stattdessen hatten, wenn es nicht Sex war, wurde nicht gefragt.  Wahrscheinlich einen Job.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Vokabular III: Kiss&amp;Ride</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 07:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Clement</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine nette Assoziations-Verführung begegnete mir gestern im Salzburger Hauptbahnhof. Auf dem Weg zur Tiefgarage weist ein Pfeil nach „Kiss&#38;Ride“. Mein ortskundiger österreichischer Kollege klärte mich auf. Das sei keine erotische Empfehlung, sondern der Kurzhalt, um Fahrgäste gleisnah mit einem Kuss aus dem Auto zu verabschieden. Man hat allerdings nur fünf Minuten Zeit, sonst muß man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine nette Assoziations-Verführung begegnete mir gestern im Salzburger Hauptbahnhof. Auf dem Weg zur Tiefgarage weist ein Pfeil nach „Kiss&amp;Ride“. Mein ortskundiger österreichischer Kollege klärte mich auf. Das sei keine erotische Empfehlung, sondern der Kurzhalt, um Fahrgäste gleisnah mit einem Kuss aus dem Auto zu verabschieden.</p>
<p>Man hat allerdings nur fünf Minuten Zeit, sonst muß man Parkgebühr bezahlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Vokabular II: Womanizer</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 20:14:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Clement</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser schöne Begriff wird üblicherweise mit Frauenheld oder Schürzenjäger übersetzt und bekommt so einen leicht pejorativen Klang. Man könnte ihn auch anders verstehen. Eine mir seit langem nahestehende Frau erklärte mir, es gebe Männer, in deren Gegenwart sie sich  besonders als Frau angesprochen fühle, ohne daß das auf einen Flirt oder eine Anmache hinauslaufen müsse. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser schöne Begriff wird üblicherweise mit Frauenheld oder Schürzenjäger übersetzt und bekommt so einen leicht pejorativen Klang. Man könnte ihn auch anders verstehen.</p>
<p>Eine mir seit langem nahestehende Frau erklärte mir, es gebe Männer, in deren Gegenwart sie sich  besonders als Frau angesprochen fühle, ohne daß das auf einen Flirt oder eine Anmache hinauslaufen müsse. Solche Männer seien Womanizer, die in einer Frau das zum Klingen brächten, wodurch sie sich im schönsten Sinne als weiblich empfinde. Resonanzerzeugungskünstler. Sie seien allerdings selten und dadurch besonders wertvoll.</p>
<p>Das Verb „to womanize“ gibt es im Englischen nicht, aber es würde als  handungsbezogene  Beschreibung eine Frage eher erlauben, die das substantivische &#8220;Womanizer&#8221;  nicht so recht nahelegt:</p>
<p>Kann man das lernen?</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vokabular: Unübersetzbare Begriffe</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 08:17:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Clement</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Jede Menge sexueller Begriffe sind aus dem englischen Original nicht ins Deutsche übersetzbar: blow job, womanizer, booty call, cum shot, friends with benefits, fluid bond,  sex buddy, quickie, bondage, BDSM, swinger, polyamory, dogging, fisting, deep throating, one-night-stand&#8230; Warum? Gibt es das bezeichnete Phänomen nicht? Wohl kaum. Oder trauen wir uns im Deutschen nicht, das direkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jede Menge sexueller Begriffe sind aus dem englischen Original nicht ins Deutsche übersetzbar: blow job, womanizer, booty call, cum shot, friends with benefits, fluid bond,  sex buddy, quickie, bondage, BDSM, swinger, polyamory, dogging, fisting, deep throating, one-night-stand&#8230;</p>
<p>Warum? Gibt es das bezeichnete Phänomen nicht? Wohl kaum. Oder trauen wir uns im Deutschen nicht, das direkt auszusprechen, was wir  wortlos tun? Aber wir reden ja auch nicht weniger als die englischsprachigen sexual citizens. Es gab Zeiten, in denen das ganze Vokabular in Latein zur Verfügung stand, der Abgrenzungssprache der akademischen Arroganz. Aber wer redet heute noch von Cunnilingus, Fellatio, Anilingus, Donjuanismus?</p>
<p>Irgendwie haben die englischen Begriffe etwas zugreifenderes, gehen umstandsloser auf das zu, was sie bezeichnen.</p>
<p>Hat jemand eine gute Erklärung?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>BMW und Priapismus</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 17:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Clement</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Meldung zum Saisonbeginn der Biker: Ein 52-jähriger Kalifornier geht vor Gericht, weil er nach einer vierstündigen Motorradfahrt auf einer BMW einen Priapismus (schmerzhafte Dauererektion) entwickelt habe. Als Folge habe er nicht nur seine Kleidung (die Hose, nehme ich an) ändern müssen und Schwierigkeiten beim Wasserlassen gehabt, sondern als Spätfolge Erektionsschwierigkeiten. Jetzt verklagt er BMW [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Meldung zum Saisonbeginn der Biker: Ein 52-jähriger Kalifornier geht vor Gericht, weil er nach einer vierstündigen Motorradfahrt auf einer BMW einen Priapismus (schmerzhafte Dauererektion) entwickelt habe. Als Folge habe er nicht nur seine Kleidung (die Hose, nehme ich an) ändern müssen und Schwierigkeiten beim Wasserlassen gehabt, sondern als Spätfolge Erektionsschwierigkeiten. Jetzt verklagt er BMW und die Firma des Sitzherstellers auf Schmerzensgeld und Schadenersatz.</p>
<p>Solche Stories werden leicht als Lachnummern berichtet, obwohl ein Priapismus nicht zum Lachen ist.</p>
<p>Die Meldung berichtet leider nicht, wie er den Priapismus hat behandeln lassen. Der ist nämlich, wenn er mehrere Stunden anhält, ein urologischer Notfall und muß entsprechend behandelt, gegebenenfalls sogar operiert werden. Sollte der Mann also wirklich eine monatelange Dauererektion gehabt haben, war das kein Priapismus. Und wenn es ihn gestört hat, stellt sich die Frage, warum er nicht gleich zum Arzt gegangen ist.</p>
<p>Ich finde bei dem Fall interessant, wie hier eine mächtige Maschine, die der Mann erst gern stundenlang zwischen den Beinen vibrieren läßt, beschuldigt wird, sie hätte ihm die Potenz geraubt.  Der Mann und seine Maschine&#8230;.</p>
<p>Und weil die Geschichte schön ambivalent ist, bin ich prognostisch gespannt, ob der Absatz von BMW-Motorrädern in nächster Zeit zu- oder abnimmt.</p>
<p>Quelle: http://www.courthousenews.com/2012/04/27/46030.htm</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Viagra, Pfizer, „erektile Dysfunktion“ und Männer</title>
		<link>http://carl-auer.de/blogs/sex/2012/04/viagra-pfizer-%e2%80%9eerektile-dysfunktion-und-manner/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 08:32:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Clement</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Mann mit 40 nimmt regelmäßig Viagra und bekommt zunehmend den Eindruck, davon abhängig zu werden. Er möchte Pfizer (der Herstellerfirma von Viagra) nahelegen,  Abhängigkeit als Nebenwirkung in den Beipackzettel aufzunehmen. Und Pfizer solle darauf hinweisen, daß Viagra nur Einfluß auf die Erektion, nicht aber auf die Männlichkeit hat. (In der Tat eine zentrale Unterscheidung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Mann mit 40 nimmt regelmäßig Viagra und bekommt zunehmend den Eindruck, davon abhängig zu werden. Er möchte Pfizer (der Herstellerfirma von Viagra) nahelegen,  Abhängigkeit als Nebenwirkung in den Beipackzettel aufzunehmen. Und Pfizer solle darauf hinweisen, daß Viagra nur Einfluß auf die Erektion, nicht aber auf die Männlichkeit hat. (In der Tat eine zentrale Unterscheidung in der Sexualtherapie von Männern!)</p>
<p>Das beschreibt ein sehr interessanter Film über die Erfindung der erektilen Dysfunktion,  über Männer, über Viagra, über die Abschottung von Pfizer vor kritischen Fragen. Für begrenzte Zeit ist er  in der Mediathek von arte zu sehen:</p>
<p><a href="http://videos.arte.tv/de/videos/erectionman-6609808.html">http://videos.arte.tv/de/videos/erectionman-6609808.html</a></p>
<p>Ich finde allerdings, daß die kritische Position des Films in einer Gegenabhängigkeit gefangen bleibt. Dem euphorischen Viagra-Hype von Pfizer setzt er eine latent hypochondrische Fixierung auf die „Nebenwirkung“ entgegen und betreibt ex negativo die Dramatisierung der dauergefährdeten männlichen Sexualität gerade weiter. Ob etwa die Lösung attraktiv ist, statt Viagra zu nehmen, lieber in Männergruppen zu gehen, sei dahingestellt.</p>
<p>Ich finde, man sollte sich weder in die Gefangenschaft der  euphorischen noch der bedenkenträgerischen Position begeben. Das sind alles Zuschreibungen, die das Gewicht eines Medikaments vergrößern, das Einfluß auf die Durchblutung der Schwellkörper nimmt. Nicht mehr. Der Rest ist Erfindung von Bedeutungen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Geständnis und Bekenntnis</title>
		<link>http://carl-auer.de/blogs/sex/2012/04/gestandnis-und-bekenntnis/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 08:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Clement</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Unschuldige Elefanten totschießen und mit schuldfähigen Frauen Affären haben &#8211; das sind zwei verschiedene Geschichten. Gestanden hat der spanische König das eine, die spanischen Medien karten mit dem andern nach. Nun hat der Monarch mit dem lädierten Bein gleich die Gesamtsünderschaft am Hals. So unterscheidet  weder er noch die Medien, wo eine Unterscheidung gut wäre. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unschuldige Elefanten totschießen und mit schuldfähigen Frauen Affären haben &#8211; das sind zwei verschiedene Geschichten. Gestanden hat der spanische König das eine, die spanischen Medien karten mit dem andern nach. Nun hat der Monarch mit dem lädierten Bein gleich die Gesamtsünderschaft am Hals. So unterscheidet  weder er noch die Medien, wo eine Unterscheidung gut wäre. Das hätte Format: Zu sagen, dass ihm die Elefantenjagd leid tut, dass aber sein Sexualleben Privatsache ist und ihm nicht leid, sondern gut tut (oder umgekehrt, wenn es denn so sein sollte).</p>
<p>Wir werden auch in Zukunft mediale Enthüllungen von moralisch strittigen „Fehltritten“ erleben. Und wir werden Promis dabei zusehen können, die sich dem Druck beugen und eine Version des Geschehens zum Besten geben.</p>
<p>Ich halte den Schutz des Privatlebens für ein hohes Gut. Aber wenn schon Offenlegen, dann fände ich es  einen zivilisatorischen Fortschritt, wenn die öffentlichen Geständnisse etwas differenzierter würden und Schuldeingeständnisse („Ich hab es getan und bedaure es“) unterschieden werden von bejahenden Bekenntnissen („Ich habe es getan, und es ist gut so“).</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Paartherapie: Unerwartete Ratschläge</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 11:35:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Clement</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das meiste, was Paartherapeuten raten, kann man sich auch so denken (mehr reden, mehr Gemeinsamkeit usw.) . Huffington Post dreht den Spieß um und  fragt prominente US-Paartherapeuten nach unerwarteten Ratschlägen. Und hier sind sie: Weniger reden, nicht alles teilen, mehr Zeit ohne den Partner, lieber ärgerlich einschlafen als nachts noch etwas zu klären versuchen, ständig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das meiste, was Paartherapeuten raten, kann man sich auch so denken (mehr reden, mehr Gemeinsamkeit usw.) . Huffington Post dreht den Spieß um und  fragt prominente US-Paartherapeuten nach unerwarteten Ratschlägen. Und hier sind sie: Weniger reden, nicht alles teilen, mehr Zeit ohne den Partner, lieber ärgerlich einschlafen als nachts noch etwas zu klären versuchen, ständig an die Möglichkeit der Scheidung denken, oder einen unaufwendigen „Midweek Quickie“ ohne vorherige Einstimmung.</p>
<p>Alte Psychoanalytiker-Regel: Das Gegenteil könnte auch zutreffend sein&#8230;</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://www.huffingtonpost.com/2012/04/18/marriage-advice_n_1435547.html</p>
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		<title>Wer ist die Frau &#8220;eigentlich&#8221;?</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 18:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Clement</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fotos von Cindy Sherman ermöglichen einen spannenden Blick auf weibliche Identität. Sherman fotografiert immer sich selbst, in verschiedenen Maskeraden: Als scheues Mädchen, als arrogante Millionärin, als Queen, als Vamp – eine unendliche Vielzahl weiblicher Identitäten. Man kann das witzig, ästhetisch, kreativ finden &#8211; und dabei den Beobachter beim Beobachten beobachten. Ich (Beobachter) hatte bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fotos von Cindy Sherman ermöglichen einen spannenden Blick auf weibliche Identität. Sherman fotografiert immer sich selbst, in verschiedenen Maskeraden: Als scheues Mädchen, als arrogante Millionärin, als Queen, als Vamp – eine unendliche Vielzahl weiblicher Identitäten. Man kann das witzig, ästhetisch, kreativ finden &#8211; und dabei den Beobachter beim Beobachten beobachten.</p>
<p>Ich (Beobachter) hatte bei der Ausstellung im MoMA in New York, die ich mir letzte Woche ansah, eine reizvolle Veränderung meines Blicks erlebt. Die ersten 20, 30 Bilder betrachtete ich noch konventionell, eine Frau, die sich in verschiedenen Verkleidungen und Masken zeigt. Leitunterscheidung: Echte Frau – unechte Verkleidung. Nach einer halben Stunden Bildertrance kippt das Figur-Grund-Verhältnis. Die „echte“ Verkleidung schiebt sich in den Vordergrund, die Person tritt zurück, wird farblos. Der Körper, das Gesicht dienen der eigenen Staffage nur als Träger. Die Maskerade wird nicht nur aufgesetzt, sie erzeugt Identität.</p>
<p>Postmoderne Frage: Wieso halten wir das Gesicht für mehr „eigentlich“ als die Schminke, die Kleider, die Pose? Nach einer Sherman-Ausstellung kann man ins Zweifeln kommen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Seitensprung-Fibel&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 08:52:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Clement</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://carl-auer.de/blogs/sex/?p=316</guid>
		<description><![CDATA[„Seitensprung-Fibel“ klingt naiv.  Der Begriff „Seitensprung“ verharmlost konflikthafte Liebesaffären zu einer lateralen Hüpfbewegung. Trotzdem ist das Internet-Portal mit diesem Namen nicht das schlechteste, was sich zu dem Thema finden läßt. Deshalb habe ich mich auf ein Interview eingelassen. Hier ist es: http://www.seitensprung-fibel.de/interview/ulrich-clement.php]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Seitensprung-Fibel“ klingt naiv.  Der Begriff „Seitensprung“ verharmlost konflikthafte Liebesaffären zu einer lateralen Hüpfbewegung. Trotzdem ist das Internet-Portal mit diesem Namen nicht das schlechteste, was sich zu dem Thema finden läßt. Deshalb habe ich mich auf ein Interview eingelassen. Hier ist es:</p>
<p>http://www.seitensprung-fibel.de/interview/ulrich-clement.php</p>
]]></content:encoded>
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